Bestätigung einer ausländischen Umsatzsteuer-Identifikationsnummer

Das BMF hat mit Schreiben vom 28.10.2020 den Abschnitt des 18e.1. des Umsatzsteueranwendungserlasses („Bestätigung einer ausländischen Umsatzsteuer-Identifikationsnummer“) hinsichtlich der Nachweisführung im Bestätigungsverfahren (§ 18e UStG) geändert.

Danach ist der Nachweis der durchgeführten qualifizierten Bestätigungsanfrage bei Anfragen zu einzelnen USt-IdNrn. durch die Aufbewahrung des Ausdrucks oder die Übernahme des vom BZSt übermittelten Ergebnisses in einem allgemein üblichen Format oder als Screenshot in das System des Unternehmens zu führen.Bei der Durchführung gleichzeitiger Anfragen zu mehreren USt-IdNrn. über die vom BZSt zu diesem Zweck angebotene Schnittstelle kann die vom BZSt übermittelte elektronische Antwort in Form eines Datensatzes unmittelbar in das System des Unternehmens eingebunden und ausgewertet werden.In diesen Fällen ist der Nachweis einer durchgeführten qualifizierten Anfrage einer USt-IdNr. über den vom BZSt empfangenen Datensatz zu führen.

Erfolgt eine Anfrage telefonisch, teilt das BZSt das Ergebnis derBestätigungsanfrage grundsätzlich schriftlich mit.

Die Grundsätze des Schreibens sind erstmals auf Bestätigungsanfragen anzuwenden, die nach dem 31. Dezember 2020 an das BZSt gestellt werden.

Das Schreiben kann hier heruntergeladen werden.